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Was ist ein DGS, und was kann es leisten?

Ein Dynamisches Geometrie-System (DGS) ist ein Computerprogramm zur Realisierung einer "beweglichen Geometrie". Dabei stehen vor allem die folgenden beiden Aspekte im Vordergrund:

• Zugmodus             • Ortslinien

Zugmodus: Dieser ermöglicht die Erstellung von "dynamischen" geometrischen Konstruktionen (besser: kinematischen Konstruktionen), in denen unabhängige bzw. sog. "freie" Punkte nachträglich (mit der Maus) "gezogen" bzw. verschoben werden können, ohne dass dabei gewisse bei der Erstellung der Konstruktion festgelegte Zusammenhänge (Invarianten) zwischen den geometrischen Objekten verloren gehen.
Beispiele:
Ortslinien: Aufgrund der Beweglichkeit gewisser Basispunkte ist es möglich, Ortslinien anderer Punkte aufzuzeichnen.

Makros: Dies ist ein dritter Aspekt (der jedoch für DGS nicht typisch ist  —  vielmehr ist er ein Kennzeichen guter Anwendungsprogramme): Durchgeführte Aktionen können gespeichert werden; dadurch kann man anschließend diese Konstruktionen "per Knopfdruck" wiederholen.

Sie werden im weiteren Verlauf ausschließlich mit dem DGS "EUKLID DynaGeo" arbeiten.
Bitte beachten Sie: Dafür benötigen Sie als Browser den "Internet Explorer!" von Microsoft
Mit diesem Programm können Sie außerdem:
  • fertige Zeichnungen in Graphik-Dateien exportieren (als Bitmapgraphik im Format BMP oder als Vektorgraphik in den Formaten WMF oder EMF), um sie dann in andere Windows-Anwendungen (z. B. Word für Windows) einzubinden oder mit Graphikprogrammen zu bearbeiten,
  • "dynamische Konstruktionen" in HTML-Dokumente einbinden, um diese dann interaktiv nutzen zu lassen.